Grillen ist eine Männerdomäne

Pfingsten ist fast vorbei. Unsere schöne Stadt hat das gesamte Wochenende mit dem Grillen zugebracht. Meine Freundinnen und ich zogen auch auf eine der beliebten Wiesen und haben ca. 90 Minuten mit dem Anzünden von Grillbriketts zugebracht, während die umliegenden Feuerchen mit Grillkohle bereits munter flackerten. Dann haben wir uns entschlossen, die männliche Domäne “Grillen ” zu respektieren, baten den gutaussehenden Nachbarn um Hilfe beim Grillanzünden und um leichter zu entzündende Grillkohle – und siehe da – es funktionierte. Auch mit dem Flirten – der junge Mann kamm immer noch mal vrobei, um nachzusehen, ob es bei uns jetzt auch brennt. Gibt es irgendwelche Steinzeit-Gründe, warum das Grillen eine Männerdomäne ist und bleibt? Kann mir jemand tiefgehende psychologische Gründe nennen, warum diese Feuerchen trotz Feminismus noch Männersache sind? Liegt es an der Lust am Fleisch der Männer und den zuhauf salatessenden Frauen? Wer übrigens wissen möchte, wie man beim Grillen ganz nebenbei noch 30.000 € Schaden verursachen kann, kann sich hier über Grillen auf dem Balkon informieren.

1 Kommentar

Ganz einfach Aphrodite!
Die Verhaltensforschung gibt darauf eine ganz einfache “steinzeitliche” Erklärung. Beim Grillen genauer beim Feuer machen bzw. Fleischauflegen kommt der Jagd- bzw. der Versorgerinstinkt wieder hoch. In der Steinzeit lagen die Damen in der Höhle und versorgten die Brut und die Herren gingen auf die Jagd bzw. wachten über das Feuer.

Am Grill ist quasi ein sommerliches steinzeitliches Revival zu beobachten!!

1. Boris Kommentar vom 12. Mai 2008 um 15:43

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